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Karten für die Kampagne 2019 sind ab 01.09.2018 telefonisch oder per Internet bestellbar.

Die Geschichte der Kilianer Fassenacht ...

Die Geschichte der Kilianer Fassenacht begann im Jahr 1949. Seinerzeit veranstalteten eine Reihe Kostheimer Vereine eine Fastnachts-Prunksitzung, um die schlechte Finanzlage der Pfarrgemeinde St. Kilian in Mainz-Kostheim aufzubessern. Der Reinerlös der Prunksitzung, die am 22. Februar 1949 im Frankfurter Hof stattfand, kam demzufolge der Pfarrgemeinde zugute.

Das Sitzungsprogramm gestaltete sich damals aus "dem Besten", was die Kostheimer Vereine aus Ihren eigenen Fastnachtssitzungen heraus zu bieten hatten. Erster Sitzungspräsident war Toni Vogt, das Komitee bestand aus den Präsidenten der jeweiligen Vereine.
Der Andrang zu der Sitzung war so groß, daß sie am 24. Februar 1949 wiederholt werden musste.

Im Jahr 1950 wiederholte man die Prunksitzung, diesmal aber unter eigener Gesamtregie und mit einer Reihe "eigener" Mitwirkenden. So hielt beispielsweise das Gemeindemitglied Josef Frosch (Vater unseres ehemaligen Sitzungspräsidenten, Bardo Frosch) das Sitzungsprotokoll.

So setzte sich die Tradition ununterbrochen fort und in den Folgejahren wiederholte man die Prunksitzung, die zwischenzeitlich zur Familien-Sonder-Sitzung umgetauft wurde. 1952 wurde die Sitzung erstmals "ohne fremde Vortragende" bestritten.

Da 1958 in Kostheim kein Saal mehr zu haben war, fand die Familien-Sonder-Sitzung im benachbarten Gutavsburg statt. Auch in den Folgejahren musste man nach Gustavsburg ausweichen, bis man Mitte der 60er in das Gemeindezentrum "Ferrutiushaus" einziehen konnte.

1976 bildete sich aus einer Singgruppe von Jungen und Mädchen unter der Leitung von Helmut Bitz eine Kinder-Schola, die fortan (bis heute!) fester Bestandteil einer jeden Kilianer Fastnachssitzung ist.

1977 übernahm Erhard Grom für die folgenden 10 Jahre das Amt des Sitzungspräsidenten.

1987 übergab Helmut Bitz, der die Kilianer Fastnachtsitzungen über viele Jahre äußerst erfolgreich organisiert hatte die Organisation derselben an Edmund Bott. Zusammen mit Ramón Somoza und Peter Stuppert bildeten sie "das närrische Präsidium von St. Kilian" und zeichnen seit diesem Jahr für die Kilianer Fastnacht verantwortlich. Die Sitzungen liefen fortan unter dem Namen "Traditionelle Kilianer Fastnachtssitzungen". Der KCC (Kilianer Carneval Club) war gegründet.

Sitzungspräsident war Franz Vogler, der 1989 von Gerhard Schier abgelöst wurde.

1991 fielen wegen des Golfkrieges die traditionellen Fastnachtssitzungen aus.

Bardo Frosch übernahm 1996 das Amt des Sitzungspräsidenten für närrische 11 Jahre.

Ebenfalls 1996 wurde erstmalig zu den zwei traditionellen Fastnachtssitzungen eine weitere Veranstaltung - die Kellersitzung - ins Leben gerufen. Sie findet seither im historischen Gewölbekeller des Ferrutiushauses statt.

1997 fanden die traditionellen Fastnachtssitzungen im Saal der benachbarten Stephanusgemeinde statt, da das Ferrutiushaus umgebaut wurde.

Seit 1998 fanden die Sitzungen im nunmehr umgebauten und renovierten Ferrutiushaus statt.

Im Jahr 2001 ruft der KCC zu den zwei traditionellen Fastnachtssitzungen und der Kellersitzung eine vierte Veranstaltung ins Leben: Der Kindermaskenball. Am 18. Februar 2001 erstmals veranstaltet wird er sofort ein großer Erfolg und wird fortan fester Bestandteil der Kilianer Fastnacht.

In der Kampagne 2003 / 2004 feierte der KCC sein 5 x 11tes Bestehen. Eine Jubiläumsveranstaltung, mit würdiger Laudatio (Roderich Volk) und buntem Rahmenprogramm war der Höhepunkt einer Kampagne, die selbstverständlich wieder von zwei traditionellen Fastnachtssitzungen und einem Kindermaskenball umrahmt wurden.

Nach 20 Jahren in der Verantwortung für die Kilianer Fastnacht, übergab das närrische Präsidium - Edmund Bott, Peter Stuppert und Ramón Somoza - im Oktober 2007 die Führung des KCC an ein neues "Dreigestirn". Matthias Bott, Marcus Golob und Mathias Rosskopp bildeten fortan das neue närrische Präsidium.Annelie Schenk kümmerte sich fortan um die Finanzen der Kirchengruppe.

Im selben Jahr übergab auch Bardo Frosch - 11 Jahre Sitzungspräsident des KCC - sein Amt an Franz Vogler, der bereits 1987 und 1988 die Narrenschelle beim KCC geschwungen hatte.

Marcus Golob und Mathias Rosskopp konnten ab der Kampagne 2009 leider nicht mehr ihre Tätigkeit im Präsidium ausführen. Sie bleiben dem KCC aber durch ihre Unterstützung weiterhin erhalten.

2009 wurde Elisabeth Schenk das ersten weibliche Präsidiumsmitglied des KCC.

Franz Vogler übergab im Jahr 2011 sein Amt des Sitzungspräsidenten dem Präsidiumsmitglied Matthias Bott.